ESQUIN WHITE

Dressurhengst Esquin White v. Escamillo
  • Oldenburg, *2019,  172 cm Stm.
  • Zugelassen für: NRPS, Hann., Old., DSP, Rheinl.
  • WFFS - Test: Negativ / no carrier
  • Decktaxe / TG: Auf Anfrage
  • Bestellungen bis 9.00 Uhr

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Abstammungstafel Esquin White
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Standbild Sonic v. Las Vegas - Vornholt Pferde

Farbliebhaber unter Pferdezüchtern kennen den weißgeborenen Dressurhengst Esquin White natürlich schon. 


Esquin White ist ein sehr interessant gezogener Hengst, der nicht nur durch seine große Präsenz, sondern auch durch seine markante Farbe besticht. Er hat eine schöne Haltung und zeigte in den Bewegungen eine hervorragende Balance und elegante Vorderhandnutzung. Der Hengst kann sehr gut galoppieren und springt gut bergauf. Der Schritt ist aktiv, mit guter Körpernutzung und viel Vermögen. 


Esquin White stammt von Escamillo ab. Mit Silber und Bronze bei den Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde und einem Sieg in der Inter II zeigt er unter Manuel Dominguez Bernal starke Leistungen im Sport. Sein Einfluss auf die Zucht ist bereits beachtlich: Mehr als 40 gekörte Söhne und Auktionssieger (darunter Embolo für 590.000 €) sind seine Vorfahren.


Die Mutterstute Frieda Gold ist eine Tochter von Florencio I aus der hannoverschen Stutenlinie Gele und hat sechs Nachkommen. Sie ist für die Farbschläge verantwortlich und brachte mehrere gescheckte und weiße Fohlen hervor, darunter den vom DSP gekörten Hengst Total White (von Topas). Außerdem brachte sie unter anderem das internationale PSG-Dressurpferd Dommery S, einen Dunkelfuchs (von Dimaggio), hervor. 


Unter den vier Nachkommen von Frieda Golds gescheckter Mutter Celine (von Re) befindet sich ein ZZ-Light-Pferd. Die Urgroßmutter Ocorlanda (Cordeur x Landadel) ist die Großmutter eines internationalen PSG-Pferdes. Durch die Holsteiner Hengste Cordeur (Cor de la Bryere x Roman x Landgraf I) und Landadel (Landgraf I x Farnese x Ladykiller xx) erbte sie zudem bedeutendes Springblut.


Weiter zurück, über die sechste Mutter Odina (von Odysseur), finden sich zahlreiche Linien, aus denen neben verschiedenen gekörten Hengsten auch Sportpferde zwischen Z2 und Inter II Dressur sowie 1,30 m Springen hervorgehen.


Er ist kein Schimmel. Er ist kein Appaloosa. Man kann ihn auch nicht als Albino bezeichnen, da Albinismus bei Pferden nicht vorkommt. Auch ist er kein Cremello! Er hat zwar rosafarbene Haut, aber dunkle Augen (und hier und da einen Pigmentfleck in der Nähe der Augen, in den Nüstern und im Genitalbereich). Seine Farbe wird als „dominant weiß“ beschrieben, unter anderem um zu verdeutlichen, dass es sich nicht um „letales Weiß“ handelt. Letales Weiß tritt bei Pferden mit dem Overo-Pinto-Faktor auf. Dabei fehlt das Pigment in so großen Hautarealen, dass das Tier nicht lebensfähig ist.


Die Geburt weißer Pferde (mit normalerweise dunklen Augen) kam im Laufe der Jahrhunderte gelegentlich vor und ist daher an sich nichts Neues. Früher wurde der dafür verantwortliche Modifikationsfaktor Sabino genannt. Diese Pinto-Form kann von einem einzelnen Bauchfleck oder Weiß unter dem Kinn bis hin zu unregelmäßigen Farbflecken auf weißem Grund am ganzen Körper reichen – und alles dazwischen. Die Farbe kann sich auch im Laufe der Jahre nach dem Fellwechsel des Fohlens verändern. Die heutige Wissenschaft geht davon aus, dass das KIT-Gen für „dominantes Weiß“ verantwortlich ist, und seine verschiedenen Allele werden mit dem Buchstaben W bezeichnet. Wissenschaftler haben außerdem herausgefunden, dass Nachkommen zweier weißgeborener Eltern nicht lebensfähig sind. Weißgeborene Pferde wie Esquin White (sein Vater ist schwarzbraun) haben daher definitionsgemäß nur von einem Elternteil ein W-Allel geerbt. Sie können dieses Allel jedoch auch weitergeben, da es dominant vererbt wird. Das ist der zweite Grund, warum es als dominantes Weiß bezeichnet wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass Esquin White einen Teil seiner Farbe an seine Fohlen weitergibt, liegt immer bei 50 %. 


Dressurhengst Sonic
Dressurhengst Esquin White v. Escamillo